
2011 / 2012

| Erste: Spvgg. Renningen – TSV Phönix Lomersheim 6:2 (2:1) |
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Verdiente aber zu hohe Niederlage beim Mitfavoriten in Renningen
Die erste halbe Stunde bot sich den zahlreichen Zuschauern bei bestem Wetter ein recht ausgeglichenes Spiel mit leichtem optischem Übergewicht der Heimelf und den etwas besseren Chancen für Phönix. Nach drei Gelegenheiten für Lomersheim in Folge schlug es in dieser Phase jedoch etwas überraschend im Phönix-Gehäuse ein. Nach einem Ballverlust im Mittelfeld verteidigte man zu passiv und fing sich folgerichtig das 1:0 ein. Keine zehn Minuten später agierte Phönix erneut zu nachlässig im Defensivverhalten und ermöglichte den Gastgebern so das – zugegebenermaßen sehr gut herausgespielte – 2:0. Umso wichtiger war der Anschlusstreffer zum 2:1 noch vor der Pause: Nach einem Versuch von Dominik Murnberger landete der Klärungsversuch eines Renninger Verteidigers am Bein seines Kollegen und von dort im Tor.
Leider kam die Carl-Elf dann alles andere als gut aus der Pause. Lomersheim verlor zunehmend den Zugriff im Mittelfeld, geriet dadurch in der Defensive verstärkt unter Druck und die Stürmer hingen oft in der Luft, wodurch Renningen die Spielkontrolle immer mehr an sich reißen konnte. Folgerichtig erhöhten die Hausherren auf 3:1. Danach fing sich Lomersheim etwas und kam auch selbst wieder zu einigen Torchancen, die jedoch nicht genutzt werden konnten. Im Gegensatz dazu hatten die Hausherren jetzt einen Lauf und nahezu jeder Schuss war ein Treffer: Das 4:1 entsprang einem unglücklichen Abpraller des aus seinem Tor stürmenden Daniel Kern, das folgende 5:1 erzielten die Gastgeber vom Elfmeterpunkt und dem 6:1 ging wiederum ein Schnitzer in der Defensive voraus. Die letzte Viertelstunde riss sich Phönix dann nochmals zusammen und kam durch den eingewechselten Simon Roller zum 6:2. Dem vermeintlichen 6:3 durch Roman Kasper verweigerte der Unparteiische die Anerkennung, da er wohl eine Abseitsstellung gesehen hatte. Die letzten Chancen wurden auf beiden Seiten dann nicht genutzt, so dass es beim aus Lomersheimer Sicht enttäuschenden 6:2 blieb.
Fazit: Nach einer ordentlichen ersten Hälfte verlor man in Durchgang zwei leider streckenweise völlig den Faden. Die Niederlage war somit absolut verdient, die vier Tore Differenz jedoch sicherlich zu viel. Vergleicht man das Leistungsvermögen der beiden Kader, ist der Abstand zu Renningen sicherlich nicht sehr groß. Der große Unterschied zeigte sich im direkten Aufeinandertreffen jedoch in Puncto Effektivität und Cleverness sowie der größeren mannschaftlichen Geschlossenheit der Renninger – speziell im Spiel gegen den Ball.
Nächsten Sonntag wartet um 15:00 Uhr am heimischen Wässerle der nächste große Prüfstein, wenn es gegen den ungeschlagenen Tabellenführer aus Heimerdingen geht, der sich nach seinem Abstieg aus der Landesliga bislang keinerlei Blöße gab.
Für Phönix spielten:
Kern – Vitale, Brüstle (46. Münchinger), Maier, Kasper – Seyb (75. Roller), Hagenbuch, Dorn, Murnberger (46. Schembri) – Körner, Christofori
Tore:
1:0 –
2:0 –
2:1 Eigentor
3:1 –
4:1 –
5:1 – (FE)
6:1 –
6:2 Roller
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