Bezirksliga

2011 / 2012

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Erste: VfL Gemmrigheim – TSV Phönix Lomersheim 3:3 (1:1)
Verdienter Dämpfer in Gemmrigheim

Coach Carl veränderte seine Startelf im Vergleich zur Vorwoche auf einer Position. Für den verhinderten Daniele Morgante rutschte Timo Hagenbuch in die Dreierkette zurück. Für ihn kam René Hook am rechten Flügel zum Einsatz.

Phönix kam nicht wie gewünscht in die Begegnung – es fehlte meist an Präzision und an der letzten Entschlossenheit im Spiel nach vorn. Da man außerdem im Defensivverhalten Schwächen offenbarte, konnte man froh sein, dass auch die Heimelf über weite Strecken der ersten Hälfte nicht richtig zwingend in die Spitze spielte. So entwickelte sich ein Spiel auf spielerisch mäßigem Niveau, in dem es immer dann gefährlich wurde, wenn einer der beiden Defensivverbunde nicht entschlossen genug zu Werke ging. Da Phönix die Außenbahnen jedoch zunehmend schlechter verteidigte, durfte man sich nicht beklagen als man Mitte der ersten Hälfte in Rückstand geriet. Zunächst klaffte dabei ein Loch im gelb-blauen Deckungsverbund, dann verschätzte sich Daniel Kern beim Herauslaufen, so dass der Gemmrigheimer Angreifer wenig Probleme hatte, die nicht unverdiente Führung zu erzielen. Lomersheim agierte anschließend etwas zwingender und verdiente sich nach einigen ordentlichen Einschussmöglichkeiten bis zur Pause den Ausgleich, den Dominik Murnberger per Abstauber nach Christofori-Geschoss kurz vor dem Pausenpfiff erzielte.
Nach dem Seitenwechsel war nach der verbesserten Phase vor der Pause leider ein Bruch im Phönix-Spiel erkennbar, so dass Gemmrigheim erneut Oberwasser bekam. Nachdem man dann einige Minuten erfolgreich gebettelt hatte, erzielte die Heimelf nach etwa einer Stunde die neuerliche Führung (2:1). Lomersheim fing sich anschließend wieder etwas und kam knapp 20 Minuten vor Schluss zum Ausgleich. Dominik Murnberger wurde im Strafraum am Trikot gezogen und ging folglich zu Boden – ein Elfmeter, den man geben kann, den aber sicherlich nicht jeder Schiedsrichter gibt. Martin Maier verwandelte ganz sicher zum 2:2. Fünf Minuten später dann eine astreine Konzessionsentscheidung des zunehmend unsicherer werdenden Unparteiischen: Nach einem „Nicht-Zweikampf“ mit Thomas Fischer ließ sich ein Gemmrigheimer Angreifer im Strafraum fallen, wovon sich der Mann in Schwarz täuschen ließ und auf den Punkt zeigte. Der Schütze ließ sich nicht zweimal bitten und brachte die Heimelf wieder in Führung. In der Schlussphase musste man somit nochmal einiges investieren, um zumindest noch einen Punkt mit nachhause zu nehmen. Nach ein, zwei Halbchancen war es schließlich Michael Walter, der in der 86. Minute völlig alleingelassen per Kopf den abermaligen Ausgleich herstellte (3:3). Mit etwas Glück hätte Simon Roller in der 90. Minute sogar noch den Dreier gesichert, doch strich sein Schlenzer knapp am langen Pfosten vorbei. Ein Sieg wäre aber auch schlichtweg nicht verdient gewesen.
 
Fazit: Nach einer sehr mäßigen Leistung musste man mit nur einem Punkt Vorlieb nehmen. Beide Mannschaften hatten die Chance, das Spiel für sich zu entscheiden, doch kann man aus Lomersheimer Sicht in Anbetracht eines dreimaligen Rückstandes wohl eher von einem glücklichen Punktgewinn sprechen.
 
Am übernächsten Sonntag, den 20. März gilt es um 15:00 Uhr in Besigheim ein anderes Gesicht zu zeigen, will man sich nicht schon früh aus dem Aufstiegsrennen verabschieden.
 
Für Phönix spielten:
Kern – Hagenbuch, Brüstle, Münchinger – Walter – Hook (46. Roller), F . Knapp, Maier (75. Kamptmann), Schembri (65. Fischer) – Murnberger, Christofori
 
Tore:
1:0 –
1:1 Murnberger
2:1 –
2:2 Maier (FE)
3:2 – (FE)
3:3 Walter

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