
2011 / 2012

| Erste: TSV Phönix Lomersheim – FV Roßwag 5:0 (2:0) |
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Gäste mit 5:0 noch gut bedient
Nach dem erfolgreichen Pflichtspielauftakt in der Vorwoche sah Trainer Carl keine Veranlassung, Änderungen an seiner Startelf vorzunehmen. Auf der Bank standen dem Coach neben Roller und Gayer mit Kamptmann und Hook zwei Rekonvaleszenten zur Verfügung. Dafür musste Fischer angeschlagen passen.
Von Beginn an setzte Phönix die Gäste unter Druck und diktierte das Geschehen klar. Allerdings fehlte in der ersten Viertelstunde die Präzision beim letzten Pass, so dass klare Möglichkeiten zunächst Mangelware blieben. In der Folge wurde die Heimelf zunehmend zielstrebiger, doch fehlte im Abschluss die letzte Entschlossenheit. Maier, Murnberger und Christofori vergaben aus jeweils aussichtsreicher Position. Die größte Möglichkeit vergab Dominik Murnberger, als er eine butterweiche Christofori-Flanke freistehend über das Gästegehäuse köpfte. Nach 32 Minuten machte er es dann besser: Sören Christofori setzte sich erneut stark über links durch und flankte scharf auf seinen Sturmpartner, der dieses Mal eiskalt einschoss (1:0, 32.). Phönix blieb weiter am Drücker und kam kurz vor dem Pausenpfiff nach einer turbulenten Aktion zum hochverdienten 2:0: Murnberger ging halbrechts auf und davon und wurde vom letzten Gästeverteidiger rotwürdig gestoppt. Er rappelte sich jedoch auf und wurde kurz darauf vom Roßwager Torsteher mit der nächsten Notbremse zu Fall gebracht. Martin Maier staubte zum vermeintlichen 2:0 ab, doch diesmal entschied sich der Schiedsrichter, den Vorteil abzupfeifen und zeigte auf den ominösen Punkt. Allerdings verzichtete er auf einen Platzverweis für die Gäste. Christofori war das egal – er vollstreckte mit links zum 2:0 (45.). Mit diesem Ergebnis wurden dann auch die Seiten getauscht.
Auch nach der Pause war nur Phönix gefährlich – Daniel Kern musste über 90 Minuten nicht ein einziges Mal ernsthaft eingreifen. Es dauerte bis zur 61. Minute bis Eros Schembri nach schönem Angriff über Walter, Maier und Murnberger mustergültig freigespielt aus Nahdistanz nur noch zum 3:0 einzuschieben brauchte. Für das 4:0 sorgte Sören Christofori erneut vom Punkt, nachdem Martin Maier einem Gästeverteidiger einen Knoten in die Beine gespielt hatte und dieser sich nur noch mit einem Foul zu helfen wusste (78.). Den Endstand besorgte der eingewechselte René Hook, dessen Torversuch etwas glücklich abgefälscht über den Gästekeeper hinweg ins Tor trudelte (5:0, 80.). Da über die gesamten zweiten 45 Minuten hinweg zahlreiche Großchancen teilweise fahrlässig ausgelassen wurden, blieb es bis zum Schlusspfiff beim 5:0.
Fazit: Ein eigentlich fast noch zu knapp ausgefallener Heimsieg der Carl-Elf im kleinen Derby gegen Roßwag. Die Mannschaft bestimmte über 90 Minuten das Geschehen und ließ nie einen Zweifel am Ausgang der Partie aufkommen. Die Defensive wirkte dabei deutlich sicherer als in der Vorwoche. Dafür gestaltete sich das Flügelspiel oft als zu wenig zwingend und durchschlagskräftig, so dass man nur selten in den Rücken der Abwehr gelangte. Gefährlich wurde es daher meist aus dem Zentrum oder wenn die beiden Angreifer auf die Flügel auswichen und so die Gästeabwehr aufrissen.
Schon am nächsten Samstag, den 05.03. steht bereits um 14:00 Uhr das Nachholspiel beim VfL Gemmrigheim auf dem Programm.
Für Phönix spielten:
Kern – Morgante, Brüstle, Münchinger – Walter, F. Knapp (75. Kamptmann) – Hagenbuch (70. Hook), Maier, Schembri – Murnberger, Christofori (75. Roller)
Tore:
1:0 Murnberger (32.)
2:0 Christofori (45., FE)
3:0 Schembri (61.)
4:0 Christofori (78.)
5:0 Hook (80.)
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