Bezirksliga

2011 / 2012

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Erste: TSV Kleinsachsenheim – TSV Phönix Lomersheim 2:8 (1:5)
Ungefährdeter Kantersieg beim Aufsteiger

Im ersten Pflichtspiel des Jahres reiste Phönix zum Tabellenzwölften nach Kleinsachsenheim. Coach Ebse Carl schickte seine Truppe dabei in einem 3-5-2 mit Doppelsechs ins Rennen. Kern hütete den Kasten, die Dreierkette bildeten Morgante, Brüstle und Münchinger und auf der Doppelsechs agierten Flavio Knapp und Routinier Walter, der in dieser Saison erstmals in der Startelf der ersten Mannschaft stand. Die Abteilung Attacke bestand aus Hagenbuch, Maier und Schembri in der offensiven Dreierreihe sowie aus Murnberger und Christofori an vorderster Front. Auf der Bank nahmen Goalie-Legende Gayer, Simon Roller, Manuel Knapp und erstmals nach sechsmonatiger Abstinenz China-Rückkehrer Fischer Platz.
 
Vom Anstoß weg wurde Kleinsachsenheim massiv unter Druck gesetzt, was in Person von Dominik Murnberger zum frühen 0:1 für Phönix führte, nachdem er im Anschluss an eine Ecke eingeschossen hatte. Wenige Minuten später versenkte Schnibbelkönig Michael Walter einen direkten Freistoß frech zum 0:2 im Torwarteck. Und da Sören Christofori da nicht nachstehen wollte, tat er es ihm fünf Minuten später gleich, als er seinen direkten Freistoß ebenfalls im Gehäuse der Gastgeber unterbringen konnte. Nachdem Walter von halblinks erfolgreich war, zirkelte Christofori die Murmel von halbrechts gefühlvoll über die Mauer – 0:3. Etwas später fiel nach einer Kombination aus Unkonzentriertheiten und Platzfehlern das 1:3 für die Gastgeber, bei welchem gleich mehrere Defensivakteure in Blau-Gold keine gute Figur abgaben. Allerdings berappelte sich Phönix umgehend und legte bis zum Kabinengang noch zwei traumhaft herausgespielte Tore nach. Die in der Entstehung beteiligten Akteure waren dabei zweimal dieselben: Nach schnellem Spiel über Schembri, Maier und Christofori stellte zunächst erneut Murnberger den Drei-Tore-Abstand wieder her (1:4), dann war der aufgerückte Daniel Münchinger zur Stelle und erhöhte auf den Halbzeitstand von 1:5 für Phönix. Kleinsachsenheim hatte im gesamten ersten Durchgang nur eine weitere Torchance, Lomersheim vergab dagegen noch drei oder vier weitere Hochkaräter.
Zurück aus der Pause machte Phönix direkt weiter, wo man vor dem Seitenwechsel aufgehört hatte. Keine fünf Minuten waren nach Wiederanpfiff gespielt, als Daniele Morgante einen Walter-Eckball per Kopf zum 1:6 über die Linie wuchtete. Danach kamen die Gäste auch weiter zu gefährlichen Aktionen, die letzte Entschlossenheit wurde im Gefühl des sicheren Sieges jedoch zunächst nicht mehr an den Tag gelegt. Kleinsachsenheim durfte nun etwas mehr mitspielen, kam jedoch nur zu einer Halbchance, die Kern im Phönix-Tor vor keine Probleme stellte. Nach gut einer Stunde legte dann Eros Schembri nach, als er die Kugel entschlossen zum 1:7 in die Maschen jagte. Etwas mehr als 20 Minuten vor Schluss dann Wechselzeit bei der Carl-Elf: Roller, Manuel Knapp und Fischer kamen für Morgante, Schembri und Murnberger. Zunächst musste Kern jedoch den Ball aus seinem Kasten fischen, nachdem man den Gastgebern im Defensivverbund mustergültig den Ball aufgelegt hatte. Anschließend wurde die Schlagzahl nochmals erhöht. Erst scheiterte Flavio Knapp allein vor dem Torhüter, dann besorgte Roller per Direktabnahme nach schöner Christofori-Flanke den 2:8-Endstand.
 
Fazit: Ein auch in dieser Höhe absolut verdienter Auswärtssieg gegen erschreckend schwache Kleinsachsenheimer, der sogar noch höher hätte ausfallen können. Die Carl-Elf überzeugte über 90 Minuten mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung. Im Offensivspiel machte man sehr viel richtig, speziell das schnelle Umschalten nach eigenem Ballgewinn funktionierte über weite Strecken der Begegnung hervorragend. Lediglich im Defensivverhalten gilt es einzelne Fehler abzustellen.
Im nächsten Heimspiel am kommenden Sonntag gegen den FV Roßwag gilt es nun die gezeigte Leistung zu bestätigen. Anpfiff des Nachholspiels ist um 15:00 Uhr am Wässerle.

 
Für Phönix spielten:
Kern – Morgante (68. M. Knapp), Brüstle, Münchinger – Walter, F. Knapp – Hagenbuch, Maier, Schembri (68. Fischer) – Murnberger (68. Roller), Christofori
 
Tore:
0:1 Murnberger
0:2 Walter
0:3 Christofori
1:3 –
1:4 Murnberger
1:5 Münchinger
1:6 Morgante
1:7 Schembri
2:7 –
2:8 Roller
 

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