
2011 / 2012

| Erste: TSV Phönix Lomersheim – Spvgg. Besigheim 2:2 (1:1) |
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Unglückliches Unentschieden nach zweimaliger Führung
Coach Carl hatte in seiner Startelf im Vergleich zur Vorwoche eine Änderung vorgenommen: Für Timo Hagenbuch begann Flavio Knapp zentral vor der Abwehr. Ansonsten erhielt die Startelf vom Roßwag-Spiel das Vertrauen des Trainers. Gäste gleichen mit Pausenpfiff aus
Lomersheim kam gut in die Partie und war von Beginn an die spielbestimmende Mannschaft. Die Elf vom Wässerle hatte mehr Ballbesitz als der Gegner und kam im ersten Spielabschnitt zu einigen guten Möglichkeiten, um in Führung zu gehen. Allerdings wurden die Angriffe meist zu unkonzentriert zu Ende gespielt oder man ließ im Abschluss die nötige Konsequenz vermissen. Der Gegner legte eine harte Gangart an den Tag und war über die gesamte erste Hälfte hinweg ausschließlich über Standards gefährlich. Auf Lomersheimer Seite scheiterte Linksverteidiger Sven Kamptmann nach tollem 25-Meter-Geschoss nur denkbar knapp (10.). Zehn Minuten später schloss Dominik Murnberger zu überhastet ab, als er alleine auf den Torwart hätte zugehen können (20.). Nach 35 Minuten wurde René Hook – von Sören Christofori schön bedient – in aussichtsreicher Position im letzten Moment von zwei Gästeverteidigern abgedrängt. Kurz darauf fiel dann aber doch die Führung: Nach einem Freistoß kam der Ball im Strafraum zu Flavio Knapp, der den Ball mit links im langen Eck versenkte – 1:0 für Phönix (36.). Kurz vor der Halbzeit dann aus dem Nichts der Ausgleich für die Gäste, als ein Besigheimer nach einer Freistoßflanke von links mit dem Kopf zu Stelle war (1:1, 44.).
Unglückliche Schiedsrichterentscheidungen kosten Punkte - Oldie Gayer mit Comeback
Kurz nach dem Seitenwechsel musste Daniel Kern im Anschluss an eine Flugeinlage verletzt ausscheiden. Für ihn kam Torwarttrainer und Goalie-Legende Markus „Magges“ Gayer zu einem unerwarteten Comeback in der Ersten. Lomersheim war weiter tonangebend und drängte auf die Führung. Die Gäste kamen im Gegensatz zum ersten Durchgang jedoch immer wieder durch Konter gefährlich vor das Phönix-Gehäuse. Hätte der Schiedsrichter nicht fälschlicherweise einem astreinen Tor aufgrund einer angeblichen Abseitsstellung die Anerkennung verweigert, nachdem Maier auf Murnberger gepasst und dieser eingeschossen hatte, wäre Lomersheim bereits zum zweiten Mal in Führung gegangen. So dauerte es bis zur 70. Minute, bis es endlich wieder klingelte. Murnberger wurde im Strafraum gefoult, der Besigheimer Spieler mit Gelb-Rot zum duschen geschickt und Maier versenkte den fälligen Strafstoß sicher in der Ecke zum 2:1 (70.). Nur eine Minute später jedoch konnte Besigheim erneut ausgleichen. Wiederum nach einem Freistoß – diesmal von rechts – konnte Gayer den Ball nicht festhalten und ein Gästeakteur vollstreckte in technisch vollendeter Volleyballer-Manier mit dem Arm, was dem Unparteiischen leider entgangen zu sein schien (2:2, 71.). Kurz darauf hatte Lomersheim durch Murnberger, der freistehend vor dem Tor vergab, die Möglichkeit erneut in Führung zu gehen. Anschließend stellte Murnberger das numerische Gleichgewicht wieder her, als er nach einer „Unsportlichkeit“ glatt Rot sah. Er hatte einen Mitspieler in etwas forscher Ausdrucksweise darauf aufmerksam gemacht, dass bereits dreimal gewechselt wurde. Eine rote Karte, die bei extrem päpstlicher Regelauslegung zwar vertretbar, generell jedoch als durchaus fragwürdig zu bezeichnen ist. Wie auch immer: Schlussphase im 10 gegen 10. Kurz vor Schluss hätte Besigheim den Spielverlauf komplett auf den Kopf stellen können, doch konnten die Gäste eine Großchance im Anschluss an einen Konter nicht im Phönix-Gehäuse unterbringen.
Fazit: Ein sehr unglückliches Unentschieden aus Lomersheimer Sicht, das sich anfühlt wie eine Niederlage, da man über 90 Minuten gesehen die bessere Mannschaft war, mehr Ballbesitz und ein klares Chancenplus besaß. Besigheim war an diesem Tag einfach das glücklichere Team. Am nächsten Spieltag geht es am Sonntag, den 26.09.2010 um 15:00 Uhr zu „Angstgegner“ TSV Bönnigheim, gegen den man drei der letzten vier Spiele verloren hat. Diese Bilanz gilt es dringend aufzupolieren.
Für Phönix spielten:
Kern (50. Gayer) – Riede, Brüstle, Morgante, Kamptmann – Knapp (80. Hagenbuch) – Hook (75. Roller), Schembri – Maier – Christofori, Murnberger
Tore: 1:0 Knapp (36.)
1:1 – (44.)
2:1 Maier (70., FE)
2:2 – (71.)
Gelb-rote Karte:
– (Besigheim)
Rote Karte:
Murnberger
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