Bezirksliga

2011 / 2012

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Phönix-Aktive verteidigen Titel beim Stadtpokal – Pott bleibt am Wässerle
Hochverdienter 3:0 (2:0)-Finalsieg über Gastgeber FC Viktoria Enzberg

Fest entschlossen, den Stadtpokal zum dritten Mal in Folge mit nach Hause zu nehmen und – auch durch verschiedene Äußerungen aus dem Umfeld des Gegners – bis in die Haarspitzen motiviert ging die Carl-Elf ins Endspiel am Montagabend.
Vom Anpfiff weg wurde die vom Coach ausgegebene Marschroute konsequent umgesetzt und die Gastgeber früh unter Druck gesetzt. So konnte man schnell die Spielkontrolle an sich reißen und erspielte sich eine Vielzahl guter Torgelegenheiten. Von zwei gefährlichen Standardsituationen der Gastgeber – eine davon landete am Gebälk des Phönix-Gehäuses – abgesehen, bot Phönix über weite Strecken Einbahnstraßenfußball in Richtung Viktoria-Gehäuse. Doch wollte der Führungstreffer zunächst nicht fallen. Christofori, Murnberger, Maier und Schembri zielten mehrfach haarscharf am Tor vorbei oder scheiterten am Keeper, dem mit Abstand besten Enzberger. Nach einer knappen Viertelstunde brachte Martin Maier seine Farben nach einem schulbuchmäßigen Angriff dann aber doch in Führung: Zuckerpass von Eros „Wee Man“ Schembri in die Gasse auf Christofori, der von der Grundlinie mustergültig zurücklegte und Maier aus 14 Metern gekonnt zum 1:0 in die lange Ecke einschob. Phönix blieb weiterhin am Drücker und das 2:0 schien nur eine Frage der Zeit, doch Maiers Gewaltschuss aus 20 Metern klatschte nur an den Querbalken. Kurz darauf verpasste Murnberger das 2:0, als er es allein versuchte, anstatt auf Christofori abzulegen. Dieser hatte direkt im Anschluss die nächste Großchance, doch konnte der Enzberger Torsteher erneut parieren. Nach 25 Minuten war es dann jedoch soweit: Dominik Murnberger nahm aus 20 Metern halbrechter Position Maß und zentrierte die Murmel an den Innenpfosten der langen Ecke, von wo sie zum 2:0 ins Tor sprang – Traumtor. Mit diesem Ergebnis ging es auch in die Pause.
Nach dem Seitenwechsel ein ähnliches Bild: Phönix kontrollierte das Geschehen beinahe nach Belieben – Daniel Kern im Phönix-Gehäuse musste im gesamten zweiten Durchgang nicht ein einziges Mal ernsthaft eingreifen. Die Elf vom Wässerle nahm zusehends etwas Tempo weg und spielte nicht mehr mit allerletzter Konsequenz in die Spitze. So ließ die nächste Großchance auch etwas auf sich warten. Das nächste Mal brenzlig wurde es für das Enzberger Gehäuse, als Roller eine Fischer-Hereingabe von links haarscharf verpasste. Kurz darauf setzte Maier nach Ablage von der linken Seite einen strammen Schuss um Zentimeter neben den langen Pfosten. Der nächste Angriff saß dann jedoch und wieder war es ein Fall für den Lehrfilm: Einen langen Diagonalball von Maier ließ Christofori halblinks im Strafraum gefühlvoll aus der Luft auf Routinier Roller prallen, der sicher zur 3:0-Entscheidung einschoss. Danach hatte Phönix noch eine weitere Gelegenheit, doch Roller und Fischer verpassten Maiers scharfe Hereingabe von rechts knapp. So blieb es beim hochverdienten 3:0-Erfolg.
 
Da dieser Erfolg der dritte in Folge war, wandert der Pokal dauerhaft ans Wässerle und wird dort seinen Platz bei Ana und Vlado im Vereinsheim bekommen, während sich die Stadt Mühlacker bis zum nächsten Jahr um einen Nachfolger kümmern muss.

Highlights und Interviews zum Finale als Video finden Sie hier
(Quelle: www.pz-news.de bzw. www.die-ligen.de)

 


Turnierverlauf:

Vorrunde:

Sa.: Phönix – FC Viktoria Enzberg 0:0
Phönix zwar leicht überlegen, jedoch mit zu wenig Durchschlagskraft in der Spitze.

Sa.: Phönix – TSV Großglattbach 0:0
Phönix klar besser und hochüberlegen, jedoch mit katastrophaler Chancenverwertung – sogar ein Elfmeter wurde vergeben.

So.: Phönix – Sportfreunde Mühlacker 2:1 (1:1)
Phönix besser aber zunächst mit Pech im Abschluss. Die Sportfreunde mit dem ersten Angriff in Führung. Murnberger mit dem Ausgleich im direkten Gegenzug. Nach der Pause Phönix weiter zwingender, doch erst drei Minuten vor dem Ende mit dem erlösenden 2:1 durch Maier (HE).

Halbfinale:

So.: Phönix – FV Lienzingen 2:0 (0:0)
Phönix über die gesamte Spielzeit deutlich überlegen, jedoch anfangs nicht zwingend genug und dann mit schlechter Chancenverwertung. In Durchgang zwei sorgte Schembri per Kopf (!) für die Erlösung und Christofori machte in der Nachspielzeit den Deckel drauf.  

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