
2011 / 2012

| Erste: TSV Phönix Lomersheim – FC Gündelbach 2:0 (1:0) |
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Verdienter Heimsieg beendet Negativserie Phönix-Coach Piayda baute seine Elf nur auf einer Position um: Niko Knapp schonte sich für seine anstehende Karriere als Pizzabäcker und Nudelkoch in New York. Ihm sei an dieser Stelle noch für seine Bereitschaft gedankt, die Truppe in den vergangenen Wochen tatkräftig zu unterstützen. Für ihn kam nach einwöchiger Abstinenz Dominik Murnberger in die Mannschaft und nahm seine angestammte Position in der Offensivzentrale ein. Ansonsten vertraute Kojak Piayda der Elf, die vor Wochenfrist das Derby in Illingen verloren hatte. Als Bankangestellte standen Sturmtank Roller (Angriff), Italo-Bomber Schembri (Angriff), Armin „Die Axt“ Völlnagel (Abwehr), Eisen-Karle Knöller (Abwehr) sowie Pizza Morgante (Tor bzw. Halbzeit-Show) bereit.
Frühe Führung bringt Selbstvertrauen
Phönix wollte die Negativserie unbedingt beenden und zudem mit einem Sieg die Weichen auf Partystimmung für das anstehende Halloween-Event stellen. Dementsprechend furios starteten die Gelb-Blauen am Wässerle ins Spiel. Nach eigenem Anstoß kam der Ball zu Gentile Genttner, der Tommy Fischer mit einem langen Ball auf links auf die Reise schickte. Fischer tankte sich an zwei Gündelbacher Defensivspielern vorbei zur Grundlinie durch und bediente von dort Dome Murnberger im Rücken der Abwehr, dessen abgefälschter Schuss seinen Weg zum 1:0 in die lange Ecke fand (1.). Die frühe Führung nach 40 Sekunden verlieh der Phönix-Elf merklich Selbstvertrauen, so dass man die Gündelbacher während der ersten 25 Minuten fast durchgehend dominierte. Weitere Gelegenheiten ergaben sich nach schnellen und teilweise schön herausgespielten Angriffen über außen über Riede und Fischer, durch die Mitte über Murnberger sowie nach schöner Eckballflanke von Walter. Allerdings wurden sämtliche Versuche (Christofori, Fischer, Kamptmann) noch geblockt oder vom Gästekeeper vereitelt, während Murnberger eine von „Air“ Riede verlängerte Walter-Ecke am langen Pfosten um Zentimeter verpasste. Nach einer knappen halben Stunde nahm Phönix etwas das Tempo aus der Partie, so dass diese nur noch dahin plätscherte und Gündelbach nun etwas besser ins Spiel kam. Daraus resultierten auch zwei Halbchancen der Gäste nach Standards, die jedoch von „Katze“ Wächter und seinen Vorderleuten vereitelt werden konnten. Ab der 40. Minute hatte Phönix das Geschehen dann wieder im Griff, so dass es beim verdienten 1:0 zur Pause blieb.
Phönix vergibt hochkarätige Konterchancen – Murnberger entscheidet Partie
Nach der Halbzeit wollte man möglichst schnell für die Entscheidung sorgen. Gündelbach war weiterhin nur sehr selten gefährlich, während Lomersheim aus einer kompakten Defensive heraus ab der 50. Minute fast im Fünf-Minuten-Takt zu teilweise hochkarätigen Konterchancen kam. Zunächst setzte Kamptmann einen Kopfball neben das Tor, dann scheiterte Christofori zweimal aus aussichtsreicher Position. Die nächsten beiden Gelegenheiten ergaben sich nach Flankenläufen von Tommy Fischer, seine Hereingaben gerieten jedoch zu ungenau und waren daher nicht kontrolliert zu verwerten. Nach 69 Minuten dann eine Schrecksekunde für Phönix, als Gäste-Sturmtank Bahmer aus vier Metern einschieben konnte, der Schiedsrichter jedoch eine knappe Abseitsstellung gesehen hatte. Doch scheinbar hatte dies die Mannen um Captain Knapp wieder richtig wachgerüttelt und man drängte nun vehement auf die Entscheidung. Eine Minute später fing Tommy Fischer einen Pass im Aufbauspiel der Gäste ab und bediente mit einem eleganten Chip über die Gästeabwehr Dome Murnberger, der sich eiskalt zeigte, dem Gündelbacher Torsteher im Eins-gegen-Eins keine Chance ließ und die Partie mit seinem zweiten Treffer entschied (2:0, 70.). In den letzten zwanzig Minuten musste sich Sascha Wächter nur noch einmal auszeichnen, während auf der Gegenseite beste Konterchancen nicht genutzt wurden – Schembri und Christofori vergaben jeweils freistehend, so dass es letztendlich beim 2:0-Erfolg blieb.
Fazit: Ein über 90 Minuten hochverdienter Heimsieg für Gelb-Blau, der jedoch unmittelbar vor dem entscheidenden Tor kurzzeitig in Gefahr geriet, als der schwache Schiedsrichter in einem seiner wenigen Pro-Phönix-Momente einem Tor der Gäste aufgrund einer hauchdünnen Abseitsstellung die Anerkennung verweigerte. Dennoch präsentierte sich Phönix über die gesamte Spielzeit als die stärkere Mannschaft und war den Gästen speziell im spielerischen Bereich überlegen. In allen Mannschaftsteilen war eine Steigerung gegenüber den letzten Spielen erkennbar, jedoch gibt dieser Erfolg noch lange keinen Anlass zur Euphorie. Am nächsten Sonntag steht zu unchristlicher Uhrzeit um 12:00 Uhr „morgens“ eine äußerst schwierige Auswärtsaufgabe bei der Landesligareserve des FV Löchgau an, die momentan die Tabellenführung inne hat.
Für Phönix spielten:
Wächter – Riede, Brüstle, Körner, Genttner (81. A. Völlnagel) – F. Knapp – Walter, Fischer – Murnberger – Christofori, Kamptmann (73. Schembri)
Tore:
1:0 Murnberger (1.)
2:0 Murnberger (70.)
Gelbe Karten:
keine
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