Bezirksliga

2011 / 2012

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Erste: TSV Bönnigheim - TSV Phönix Lomersheim 2:0 (1:0)
0:2-Pleite in Bönnigheim
 
Coach Piayda musste seine Elf im Vergleich zum Iptingen-Spiel erneut umstellen: Eros Schembri musste mit Pferdekuss passen, Sören Christofori rückte für ihn in die Spitze und Dominik Murnberger kehrte nach abgeklungenen Sprunggelenksproblemen auf die Zehn zurück. Außerdem kehrte der wieder genesene Benjamin Genttner als linker Außenverteidiger zurück ins Team und Alexander Riede wechselte dafür nach rechts.  
 
Phönix verschläft erste Hälfte – mal wieder
 
Nachdem man das letzte Heimspiel gegen Iptingen gehörig „verdaddelt“ hatte, wollte man nun die fehlenden Punkte in Bönnigheim einsammeln. Die ersten Sekunden gestalteten sich verheißungsvoll: Nach schnellen Ballgewinn folgte ein erster herausgespielter Angriff über Niko Knapp und Sören Christofori, der allerdings nichts einbrachte. Nach 75 Sekunden dann ein Foul im Mittelfeld – Freistoß für Bönnigheim. Der Ball segelte in Zeitlupe in den Phönix-Strafraum, doch dort wollte sich keiner der versammelten Gelb-Blauen aufrappeln um den Ball zu klären. So kam es, wie es kommen musste und einer von zwei sträflich allein gelassenen Heimakteuren durfte die Kugel im Fünfer gemütlich annehmen (!) und aus vier Metern am bedauernswerten Wächter vorbei zur Führung einschieben (1:0, 2.). Ab hier sei bis zur Halbzeit auf den Spielbericht vom Iptingen-Spiel verwiesen. Kurzum: Phönix umständlich, im Kopf und auf dem Platz zu langsam und damit meist zu spät. Ein gravierender Unterschied zum vergangenen Sonntag war allerdings festzustellen: Die Chancen waren da. Doch scheiterten die Gelb-Blauen (Christofori, N. Knapp, Murnberger) mehrmals am Keeper der Bönnigheimer oder verzogen knapp. Auf der Gegenseite brachte man sich mit teilweise haarsträubenden Fehlpässen im Spielaufbau selbst in die Bredouille und lud die Heimelf gleich dreimal zu brandgefährlichen Kontern ein, die Sascha Wächter allerdings entschärfen konnte. So ging es mit einem 1:0-Rückstand in die Kabinen.
 
Im zweiten Abschnitt stimmt zumindest der Einsatz
 
Nach dem Seitenwechsel wollte man nochmal alles daransetzen, zumindest einen Punkt mit auf die Heimreise zu nehmen. Dementsprechend wurden jetzt auch die Zweikämpfe angenommen und der Druck erhöht. Allerdings fehlte das spielerische Element auch weiterhin und die sich bietenden Torchancen konnten nicht genutzt werden. Durch weiterhin fahriges Passspiel erlaubte man den Bönnigheimern nach wie vor, ihre Konterstärke unter Beweis zu stellen. Die wenigen klaren Chancen konnte Gelb-Blau nicht nutzen, so dass – wie schon am Sonntag – alles auf den einen finalen Konter des Gegners hinauslief. In der zweiten Minute der Nachspielzeit vertendelte ein Phönix-Akteur den Ball und der Bönnigheimer Angreifer bedankte sich mit seinem Tor zum 2:0, wodurch das Spiel endgültig entschieden war.
 
Fazit: Eine ebenso verdiente wie vermeidbare Auswärtsniederlage für Phönix gegen einen konterstarken Gastgeber aus Bönnigheim. Die Piayda-Elf verfiel in die gleichen Muster wie schon gegen Iptingen und hat sich die Niederlage somit erneut selbst zuzuschreiben. Jetzt bedarf es am Sonntag einer gehörigen Leistungssteigerung in allen Mannschaftsteilen, um im anstehenden Derby im Illinger Eichwaldpark bestehen zu können und dort mit einer beherzten Leistung den Abwärtstrend zu stoppen.
 
 
Für Phönix spielten:
Wächter – Riede, Brüstle, Körner, Genttner – F. Knapp – Walter, Fischer – Murnberger – N. Knapp, Christofori
 
Tore:
1:0 – (2.)
2:0 – (90.+2)
 
Gelbe Karten:
Riede, Christofori, Fischer, Genttner
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