Bezirksliga

2011 / 2012

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SV Illingen - Phönix Lomersheim 1:1
Das Unentschieden gegen den Rivalen Phönix Lomersheim hatte sich am Abend die Mannschaft des SV Illingen redlich verdient.
Foto: Pieper

Phönix mit Remis noch gut bedient

ILLINGEN. Das Gastspiel im Eichenwald in Illingen hätte für Phönix Lomersheim ins Auge gehen können. Die motivierten Platzherren ließen gegen die wackelige Gäste-Abwehr vor 250 Zuschauern manche große Gelegenheit noch aus.

Die Nachhol-Partie der beiden Lokalrivalen in der A-Liga Enz/Murr war vom Kampf geprägt. Dicht im Mittelfeld gestaffelt ging der Sportverein Illingen in das Spiel. Trainer Bernd Blacha durfte schon in der 6. Minute jubeln, als SVI-Torjäger Benni Schmidt bei einem Konter die Lomersheimer Abwehr überlief und das Leder trocken in den Kasten von Torwart Sascha Wächter knallte. Auf der anderen Seite deckte der bissige Verteidiger Michael Schlosser im Terrier-Stil wie früher Berti Vogts Phönix-Torjäger Simon Roller zumeist zu. Nur einmal kam Roller wirksam zum Zuge: In der 23. Minute besorgte er nach einem langen Ball in die Spitze per Kopf den Ausgleich.

In der Folgezeit konnte sich die Mannschaft von Trainer Claus Piayda bei der Unsicherheit der Illinger Stürmer bedanken. Batu Kirpie als vorderster Angreifer, Benni Schmidt und Johannes Kammerlohr mit einem fulminanten Weitschuss aus 20 Metern verfehlten alleinstehend das Gehäuse des Phönix-Keepers. „Wir wollen so schnell wie möglich aus der Abstiegsgefahr heraus“, erklärte Abteilungs-Vize Herbert Rau die hohe Motivation seines Teams. Auch nach der Pause blieb der SV Illingen am Drücker. Schmidt sorgte in der 50. Minute für einen Lattenknaller, den Abpraller setzte der laufstarke Kammerlohr unbedrängt neben das Tor. Illingens Zerberus Thomas Fritsch konnte sich bei Kopfbällen und Flanken als fangsicherer Torwart auszeichnen. Mittelfeld-Jäger Matthias Pucci brachte das Kunststück fertig, dem schon am Boden in seinem Gehäuse liegenden Lomersheimer Torwart Wächter das Leder in die Arme zu schießen.

SV kauft Gästen den Schneid ab

„Wir müssen kämpferisch mehr dagegenhalten“, ärgerte sich Phönix-Trainer Piayda über die wenig effiziente Spielweise seines technisch und spielerisch versierten Teams im Mittelfeld. Die Gastgeber gewannen dort manchen Zweikampf, standen dank ihres Kapitäns Björn Kachel fest in der Defensive und hatten mit Schmidt, Batu Kirpie und Pucci drei immer wieder aus der Tiefe konternde Angreifer. „Wir hätten angesichts unserer guten Chancen hier sicher gewinnen müssen“, lautete das Fazit von SVI-Trainer Bernd Blacha. Phönix-Coach Claus Piaya („Wir können nach dem Spielverlauf mit diesem Punkt noch zufrieden sein“) sah eine erfolglose Schluss-Offensive seines Teams, bei der allein Simon Roller wie in der 75. Minute gefährlich vor dem Illinger Tor auftauchte. Dafür kickte im Gegenzug der eingewechselte Ersatzspieler Marc Gracher dem Lomersheimer Torwart Sascha Wächter den Ball aus kurzer Distanz in die Arme. Auf der anderen Seite zwang Mittelfeld-Regisseur Michael Walter mit einem Kopfball Illingens Keeper Fritsch zu einer Glanztat.
Quelle Pforzheimer Zeitung 15.04.09
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