Bezirksliga

2011 / 2012

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Phönix verlängert mit Trainer Zoglowek

Der zweiten Mannschaft von Phönix Lomersheim (in Orange) gelang zuletzt nur wenig.

Phönix II behält seinen Trainer

MÜHLACKER-LOMERSHEIM. Beim TSV Phönix Lomersheim könnte die Saison für die erste und für die zweite Mannschaft in die Verlängerung gehen. Während die Erste um den Aufstieg spielt, muss Phönix II in der B-Liga zittern.


Beim TSV Phönix Lomersheim II hat Trainer Waldemar Zoglowek schon für die neue Saison zugesagt. Vor dem jüngsten Spiel gegen den TSV Unterriexingen teilte der 47 Jahre alte frühere Spieler des 1. FC Pforzheim der Mannschaft mit, dass er beim B-Ligisten weitermacht. Seine jungen Fußballer konnten ihm dann allerdings keine Freude machen: Mit einer 0:5-Niederlage setzte sich der Abwärtstrend im neuen Jahr fort.

Noch ohne Torerfolg

Im fünften Spiel hintereinander hat Lomersheim nicht einmal ein Tor geschossen: Einem 0:1 beim TSV Kleinglattbach war ein 0:2 gegen das Spitzenteam TSV Großglattbach gefolgt, dann ein 0:2 gegen den TSV Ensingen und eine peinliche 0:2-Schlappe beim abgeschlagenen Tabellenletzten SV Riet. „Wir gehen davon aus, dass das nur eine Momentaufnahme ist“, sagt Gerd Thieme. Er ist der Lomersheimer Fußball-Chef , außerdem Vorstandsmitglied bei Phönix. Verletzungspech in der ersten und in der zweiten Mannschaft machten sich vor allem beim Lomersheimer B-Liga-Team bemerkbar. Thieme und Trainer Zoglowek sind sich darin einig, dass der Personalnotstand den Abwärtstrend ausgelöst hat, und seither aber eines zum anderen gekommen ist. Als die Spieler gegen Unterriexingen die Köpfe hängen ließen, wechselte sich Trainer Zoglowek 15 Minuten vor Schluss selbst ein. Zuvor war er in der Vorrunde gelegentlich dabei, in der Rückrunde aber gar nicht. Vor allem vermisst er Sedat Bizik, der im Herbst zwölfmal getroffen hatte, im neuen Jahr aber nicht auflaufen konnte.

Trainer Zoglowek weist auch auf eine „ganz schlechte Vorbereitung“ auf die zweite Saisonhälfte hin. Beide Mannschaften mussten den Platz in den Wintermonaten öfter schonen, als den Trainern lieb sein konnte. „Ein wenig spielt auch Pech eine Rolle und wie man im Verlauf des Unterriexingen-Spiels gesehen hat eine Verkrampfung, die sich durchweg bemerkbar macht“, sagt Zoglowek.

Auch an den Verlauf der vorherigen Partie hat er schlechte Erinnerungen. „Zwei glasklare Elfmeter hat der Schiedsrichter nicht gepfiffen. Ich vermute, wir hätten zumindest einen bekommen, wenn es für uns ganz allgemein gut gelaufen wäre.“ Was die nächste Saison angeht, will Zoglowek noch nicht allzu viel sagen. Erst einmal gelte es, die laufende Punkterunde zu Ende zu bringen.


Spieler sind von der Rolle

Um das Abstiegsspiel zu umgehen, brauche Lomersheim II vermutlich noch zehn Punkte. Diese könnte die junge Mannschaft gegen direkte Konkurrenten holen. Nach Saisonende wird sich das Team weiter verjüngen. Zoglowek rechnet mit acht bis elf Akteuren aus der eigenen Jugend.
Quelle Pforzheimer Zeitung vom 08.04.09
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